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    ver.di macht Druck mit Warnstreiks

    Telekom Tarifrunde

    ver.di macht Druck mit Warnstreiks

    18.03.2016

    Mainz: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zieht in der laufenden Tarifrunde bei der Deutschen Telekom eine positive Bilanz der ersten gezielten Warnstreik- und Aktionswoche. Wenige Tage vor der dritten Verhandlungsrunde sind im ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland bereits nahezu rund tausend Beschäftigte der Service- und Technikbereiche der Telekom dem ver.di Aufruf gefolgt, und haben ihre Arbeit für einige Stunden niedergelegt.

    Seit Montag ruft ver.di an den Standorten in Mainz, Bad Kreuznach, Koblenz, Trier, Kaiserslautern, Neustadt und in Saarbrücken zu Warnstreiks und Aktionen auf, um Druck im laufenden Tarifstreit mit der Telekom auszuüben. Nach der zweiten Verhandlungsrunde hat Telekom noch kein Angebot vorgelegt. Die Warnstreiks und Aktionen werden am heutigen Freitag in Neustadt, Kaiserslautern und in Saarbrücken fortgesetzt.

    „Mit ihrer hohen Beteiligung unterstützen die Beschäftigten die Tarifforderungen ihrer Gewerkschaft ver.di deutlich“, betont ver.di-Fachbereichsleiter Andreas Wiese. Die Stimmung in den Streiklokalen sei eindeutig, so Wiese. Die Beschäftigten hätten, vor allem in Kenntnis der guten Geschäftszahlen 2015, kein Verständnis, dass die Telekom in der zweiten Verhandlungsrunde ‚kaum Verteilungsspielraum‘ für Lohnerhöhungen gesehen habe. In der nächsten Woche müsse ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch. 

    Die Verhandlungen werden am kommenden Dienstag und Mittwoch (22./23. März) in Berlin fortgesetzt.Bundesweit sind nach Angabe von ver.di etwa 63 000 Beschäftigte von den Tarifverhandlungen betroffen. In Rheinland-Pfalz verhandelt ver.di für insgesamt etwa 3250 Beschäftigte, duale Studenten und Azubis der Telekom.

    ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem eine tabellenwirksame Entgelterhöhung um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur überproportionalen Anhebung der unteren Einkommen. Darüber hinaus soll der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen verlängert werden. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und der Vergütungen für duale Studenten soll um 60 Euro angehoben werden.

    Ansprechpartner
    Andreas Wiese, Leiter des Fachbereich 09 TK/IT
    Tel.: 06131 - 97 26 - 210

    Pressekontakt

    Herausgegeben von:

    Anita Schätzle
    ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6; 55116 Mainz
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