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    "Recht haben – Recht bekommen"

    Sozialpolitik

    Fachtagung "Recht haben – Recht bekommen" -

    Teilhabe behinderter Menschen und betriebliche Praxis 09.03.2017

    Fachtagung "Recht haben – Recht bekommen" - Teilhabe behinderter Menschen und betriebliche Praxis


    Die Arbeit der Vertrauensperson, der Betriebs- und Personalräte (BR/PR) und Mitarbeitervertretungen (MAV) für Menschen mit Behinderung im Betrieb wird immer vielfältiger, darum treffen sich zur Stunde über 70 Vertreter_innen zu einer Fachtagung in Mainz.


    Christine Gothe, stellv. Landesleiterin von ver.di in Rheinland-Pfalz-Saarland zum Eingang der Veranstaltung:  Schwerbehindertenvertretungen verdienen mehr Wertschätzung für ihre schwierige und belastende Arbeit und eine Stärkung ihrer gesetzlichen Rechte als Interessenvertretung.“ In angeregten sowie zielgerichteten Diskussionen richtete auch die Landespolitik ihre Worte an die Tagung. „Die Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen in Betrieben sind eine wichtige Stütze, um die Teilhabe am Arbeitsleben für behinderte Menschen zu stärken. Die Mitglieder des Arbeitskreises  Schwerbehindertenvertretung bei ver.di setzen sich in beeindruckender Weise für die Förderung und Verwirklichung der sozialen, gesellschaftlichen und betrieblichen Teilhabe ein. Bei der kritischen sozialpolitischen Begleitung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Schwerbehindertenvertretung in vielen Betrieben und Verwaltungen der Landesregierung eine wichtige Partnerin, denn es ist unser Ziel, dass Menschen mit Behinderungen stärker als bisher auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden. Sie sollen durch ihre Erwerbstätigkeit nicht zuletzt in der Lage sein, unabhängig von Transferleistungen Dritter zu werden“, erklärte Arbeits- und Sozialstaatssekretär David Langner den Anwesenden.


    Der  Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch betonte am Vormittag ausdrücklich: „Die Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben sind wichtige Partnerinnen und Partner für mich als Landesbehindertenbeauftragten. Gemeinsames Ziel ist eine höhere Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen. Das ist notwendig, weil die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderungen immer noch doppelt so hoch ist wie die von nichtbehinderten Menschen."


    Am Nachmittag dreht sich die Tagung um die Thematik der „Entwicklung der Rechte der Schwerbehindertenvertretung.“  Dr. Judith Kerschbaumer, Leiterin des Bereichs Sozialpolitik in ver.di, wird diese intensive und vielfältige Arbeitsphase begleiten.

     

    Redaktioneller Hinweis: Weitere Informationen erhalten sie auf Wunsch im Nachgang der Veranstaltung.