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    Ziemlich ruhig – dabei schreit es nach einer wesentlichen Verbesserung

    Novellierung des Kindertagesstättengesetzes

    Ziemlich ruhig – dabei schreit es nach einer wesentlichen Verbesserung

    29.05.2017
    Bild der Expertin auf der Bühne Volker Euskirchen Die Expertin

    Ziemlich ruhig – dabei schreit es nach einer wesentlichen Verbesserung Noch ist es ziemlich ruhig in Rheinland-Pfalz, wenn der Blick auf die bevorstehende Novellierung des Kita-Gesetzes gerichtet wird.

    Letzten Mittwoch luden die Gewerkschaften GEW und ver.di zu einer Experten_innenanhörung in Mainz ein. Eine Erzieherin – wieviel Kinder? Der Expertin Susanne Viernickel, von der Universität Leipzig, gelang es, 50 Ohren und 50 Augen weit offen zu halten, als sie eindringlich und sehr konkret darstellte, dass eine gute Fachkraft-Kind-Relation eine positive Auswirkung auf das Interaktionsverhalten der pädagogischen Fachkräfte hat und zur guten Qualität in den Kitas beiträgt.

    Daraus ergab sich die Schlüsselfrage der Veranstaltung: „Ist uns Qualität in Kitas wichtig?“

    Ein klares JA –                                                                                                                                                  

    • Ja, weil - für die meisten Kinder ist die Kita die zweite Familie
    • Ja, weil - Beziehungsqualität wichtig ist, besonders für die Jüngsten, denn eine gute und konstante Beziehungsqualität ist Grundlage für ihr Lernen
    • Ja, weil - Kitas haben einen konkreten Bildungsauftrag
    • Ja, weil - Kitas sorgen für das Wohlbefinden aller Kinder
    • Ja, weil - alle Kinder haben ein Recht auf Bildung

     

    Sprechen wir von Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht es nicht nur um einen Kita-Platz.Viel wichtiger ist die Qualität der Bildung für jedes einzelne Kind.

    Unter den Teilnehmenden waren Landtagsabgeordnete der Regierungskoalition und der Opposition, sowie fachkundige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Trägerorganisationen und aus der Praxis.

    Das bedeutet, dass allen Verantwortlichen, die an der Novellierung des Kita-Gesetzes entscheidenden Einfluss nehmen können, die Notwendigkeit für eine gute Fachkraft-Kind-Relation kennen.

    Die Träger und die Gewerkschaften GEW und ver.di werden ihre Kräfte bündeln und zusammen viele Ohren und Augen offenhalten, wenn Entscheidungen hinsichtlich der Novellierung getroffen werden.

     

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
    55116 Mainz
    Telefon: 06131 - 9726-110
    Fax: 06131 - 9726-288
    Mobil: 0171 - 3009154
    E-Mail: dennis.dacke@verdi.de
     

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