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    Schluss für H&M Trier

    Fachbereich Handel

    Hennes und Mauritz informiert Mitarbeiter_innen über Schließung in Trier

    15.11.2017
    Logo von Hennes & Mauritz dpa-PA Hennes & Mauritz

    Gerade eben werden die rund 60 Beschäftigten der Trierer H&M Filiale am Hauptmarkt über das Aus ihrer Filiale informiert. Spätestens Ende 2018 sei Schluss. Tendenziell sei auch ein früherer Ausverkauf möglich. Wie es jetzt akut weitergeht, kann an dieser Stelle nicht genannt werden, da ver.di Gewerkschaftssekretär Alex Sauer wurde aus dem Raum gewiesen wurde.

    „Menschen so kurz vor dem Weihnachtsgeschäft über eine Filialschließung zu informieren ist absolut fatal,“ zeigt sich Sauer verärgert und ergänzt: „H&M ist der zweitgrößte Moderiese der Welt, erwirtschaftet ein überaus solides Betriebsergebnis in Millionenhöhe, macht Milliardenumsätze und stellt sich als guter Arbeitgeber dar. Dieses Verhalten hat damit nichts zu tun – weder mit Sozialpartnerschaft noch mit Mitarbeiterführung.“ Auch die jüngste Ankündigung, dass der Moderiese plane auch über 2019 hinaus plane in Trier zu bleiben könne jetzt als „Schlag ins Gesicht“ gegenüber den Beschäftigten gewertet werden meint der Gewerkschaftssekretär.

    „Jetzt geht es darum, zusammen mit dem Betriebsrat vor Ort, Härten für die Beschäftigten zu mildern,“ sagt Sauer. Er will den Moderiesen spüren lassen, dass dies kein Umgang mit Menschen ist. Er hofft, dass H&M noch zur Besinnung kommt und Lösungen für die Beschäftigten gemeinsam mit ver.di und dem Betriebsrat findet.  

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