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    Betriebsvertretungen für besseren Arbeits- und Gesundheitsschutz …

    Stationierungsstreitkräfte

    Betriebsvertretungen für besseren Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Stationierungsstreitkräften

    30.11.2016

    Ramstein-Miesenbach, 30.11.2016: Konferenz betrieblicher Interessenvertretungen aus dem Bereich der Stationierungsstreitkräfte Rheinland-Pfalz.

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und das Weiterbildungsinstitut „Arbeit und Leben“ veranstalteten eine gemeinsame Konferenz mit 120 Teilnehmenden.

    Schwerpunkte waren zum einen: Informationsbeschaffung über gesetzliche Regelungen des betrieblichen Eingliederungsmanagements sowie deren praktische Durchführung und zum anderen, die, für die Situation der Standorte, wichtige Thematik des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

    Durch den starken Personalabbau, in den vergangenen Jahrzehnten, ist der Altersdurchschnitt der Beschäftigten stark gestiegen. Um den Beschäftigten die Arbeitsfähigkeit und den Arbeitsplatz, trotz gesundheitlicher Einschränkungen, zu erhalten, sind besondere Anstrengungen der Dienststellen erforderlich. Diese haben hier, zum Teil, unbefriedigende Vorgehensweisen. Bspw. sind Dienstvereinbarungen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement die Ausnahme. Unbefriedigend ist hier ebenfalls die eingeschränkte Handlungsmöglichkeit der Interessenvertretungen. Klare Forderung der Konferenzteilnehmenden ist: eine Änderung des NATO-Truppenstatus um in diesen Themen gezielt handlungsfähig intervenieren, sowie die Beschäftigten fördern zu können.  Auch die Thematik der, im Vergleich zur sonstigen Gesetzgebung, eingeschränkten Mitbestimmungsrechte im Bereich der Gestaltung von Arbeitsplätzen als auch der Einführung neuer Arbeitsmethoden sollen hier nicht unerwähnt bleiben.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher Rheinland-Pfalz-Saarland
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    dennis.dacke@verdi.de