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    Tarifrunde „Stationierungsstreitkräfte“

    Fachbereich Bund & Länder

    Heute: Start der Tarifrunde „Stationierungsstreitkräfte“

    12.09.2017

    Am heutigen Dienstag (12.09.) starten in Berlin die Verhandlungen der Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte, für die rund 7.000 rheinland-pfälzischen Zivilbeschäftigten der Stationierungsstreitkräfte. Bundesweit wird für 13.000 Beschäftigte verhandelt.

    Ver.di fordert im Kern eine Gehaltserhöhung von 5% bzw. als soziale Komponente einen Mindestfestbetrag von 100.- Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Überdies hinaus sollen den Beschäftigten die Mitgliedschaftsbeiträge in der GUV/Fakulta* durch den Arbeitgeber erstattet werden. „Wir können unsere Forderung sehr gut begründen. Allein durch einen Blick auf Inflationsrate und Produktivitätsentwicklung der Beschäftigen lassen sich 5% auch durch die Arbeitgeber leicht realisieren,“ sagte Paul-Christian Koch, zuständiger Landesfachbereichsleiter.

    Koch ist es wichtig, dass gerade der Mindestbetrag von 100.- Euro erreicht wird. „Viele Beschäftigte arbeiten für niedrige Brutto-Monatsvergütungen. Im Housekeeping bspw. würden so die Beschäftigten eine angemessene Beteiligung an der wirtschaftlichen Entwicklung erhalten.“  Koch erklärt, dass die Unterschiede der Entgeltgruppen erhalten blieben, sich dadurch jedoch aber nicht vergrößern.

    Toni Ungethüm, zuständiger Gewerkschaftssekretär: „Die Arbeitgeber in den rheinland-pfälzischen Dienststellen und Betrieben müssen merken, dass die Beschäftigten mehr wert sind.“ Da derzeit nur zwei Verhandlungsrunden vereinbart wurden, erwartet Ungethüm von den Arbeitgebern bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein verhandlungsfähiges Angebot und ernsthafte Verhandlungen. „Alles andere wäre unfair gegenüber allen hart arbeitenden Zivilbeschäftigten.“

    • Die zweite Verhandlungsrunde am 26./27. September soll in Bonn sein.
    • *GUV/Fakulta ist eine Gewerkschaftliche Unterstützungseinrichtung der DGB-Gewerkschaften. Sie schützt die Mitglieder einer DGB-Gewerkschaft gegen die Haftungsrisiken bei beruflicher Tätigkeit. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 21.- Euro

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
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