Fachbereich 10

    Mehr Junge, mehr Frauen: Betriebsgruppe geht in die Offensive

    Mehr Junge, mehr Frauen

    Mehr Junge, mehr Frauen: Betriebsgruppe geht in die Offensive

    21.01.2019

    Immer älter, immer weniger Frauen. Gemeint sind die aktiven ver.di-Mitglieder in der Betriebsgruppe Brief Mainz bei der Niederlassung Brief der Deutschen Post AG. Das Problem, dass die Mitglieder, die aktiv in der Betriebsgruppe mitmachen, immer älter werden und keine jungen nachkommen, haben wohl einige Betriebsgruppen. In Mainz kommt noch dazu, dass es dann auch meistens Männer sind, obwohl die Belegschaft zu ca. 50 % Frauen aus Frauen besteht.

    Seminar "Wie gestalten wir unsere Zukunft?" Olaf Jouaux Seminar "Wie gestalten wir unsere Zukunft?"  – ver.di-Betriebsgruppe BRIEF Mainz

    Der Betriebsgruppenvorstand hat sich jetzt dem Problem gestellt. In einem Wochenendseminar in der Jungendherberge in Mainz (19./20. Januar 2019) mit dem Titel „Wie gestalten wir unsere Zukunft?“ wollten sie herausfinden, was getan werden kann, um junge Menschen, insbesondere Frauen, an die Gewerkschaftsarbeit heran zu führen. Weitere Themen waren auch die Kommunikation und Information zu den Vertrauensleuten und allgemein zur Mitgliedschaft, Mitgliederwerbung und wie will man sich für die Zukunft aufstellen.

    In einem sehr strukturiertem Prozess wurde zuerst die Vergangenheit beleuchtet, um sich dann an die Aufgaben für die Zukunft zu machen. Dabei wurden Ideen erarbeitet, die in Maßnahmen festgehalten wurden. Und zum Schluss wurden feste Vereinbarungen getroffen in denen definiert ist, wer, was und bis wann macht.

    Seminar "Wie gestalten wir unsere Zukunft?" Olaf Jouaux Seminar "Wie gestalten wir unsere Zukunft?"  – Der Abend wurde in der 05 Fankneipe Kick´n Rush verbracht

    Auch für das Gemeinschaftsgefühl wurde etwas getan. Am Samstagabend lief man gemeinsam von der Jugendherberg zur Mainz 05-Fankneipe „Kick´n Rush“ des Fanprojektes Mainz und verbrachte dort einen unterhaltsamen Abend. Ein kleiner Fakt am Rande: Bei der Gründung des Fanprojektes Mainz e.V. waren DGB-Gewerkschaften maßgeblich beteiligt. Bertieben wird das "Kick´n Rush" von der Workers Beer Company. Sie kommt aus Großbritannien und hat sich dort seit über 20 jahren im gewerkschaftlichen Bereich der Arbeiter- und Solidaritätsbewegung fest etabliert. Auch die Workers Beer Company Germany ist eine GmbH mit sozialem und gesellschaftspolitischem Anspruch. Die Gewinne, die erzielt werden, werden in gemeinnützige Tätigkeiten von Vereinen, Initiativen und Gruppen aus der Arbeiter und Solidaritätsbewegung investiert.

    Als Resümee des Wochenendes kann festgehalten werden, dass konkrete Ergebnisse erzielt wurden und dazu auch feste Vereinbarungen getroffen wurden. Doch jetzt fängt die Arbeit für den Betriebsgruppenvorstand erst an, den alle vereinbarten Maßnahmen sollen ja auch umgesetzt werde. Der erste Schritt ist getan.