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    Der Warnstreik im Geldtransportgewerbe in RLP und SL geht weiter...

    Fachbereich Besondere Dienstleistungen

    Der Warnstreik im Geldtransportgewerbe in RLP und SL geht weiter...

    02.01.2019
    Bild der Streikenden vor dem Firmentor Dennis Dacke (ver.di) Warnstreik in Neunkirchen 02.01.2019

    Im Tarifkonflikt zwischen ver.di und den Arbeitgebern der Geld- und Wertbranche haben sich am Mittwoch (2.1.) bundesweit rund 3.000 Beschäftigten an ganztägigen Warnstreiks beteiligt. Der Prosegur Standort Neunkirchen stand komplett still. In Föhren verließ nur ein Fahrzeug den Hof. "Das war ein starkes Signal an die Arbeitgeber, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen", sagte ver.di-Verhandlungsführer Arno Peukes. Ver.di ruft für Donnerstag (3.1.) bundesweit erneut Beschäftigte auf, die Arbeit niederzulegen. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind die Prosegur Standorte Neunkirchen und Föhren betroffen. Weitere Standorte könnten folgen. „Heute wurde eine unheimliche Energie und Kraft auf die Straße gebracht. Die Beschäftigten sind enttäuscht vom Arbeitgeberverband und absolut gehaltbereit,“ sagt Jürgen Jung, zuständiger ver.di Landesfachbereichsleiter.

    Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Branche, werden am Donnerstag und Freitag in Berlin fortgesetzt.

    ver.di fordert für die rund 11.000 Beschäftigten der Branche eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro pro Jahr, beziehungsweise eine Gehaltserhöhung um 250 Euro pro Monat, sowie die Angleichung der Gehälter in den neuen Bundesländern bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Außerdem soll erneut eine Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages für die gesamte Branche erreicht werden. Durch eine Annahme der bisherigen Angebote der Arbeitgeberseite würden sich die Verdienstunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern noch vergrößern, kritisierte Peukes. "Wir haben uns in den Verhandlungen kompromissbereit gezeigt, aber solche Vorschläge sind nicht kompromissfähig."

    Die Gehälter für die Geldzähler und Geldtransportfahrer, die bewaffnet sind und einer hohen körperlichen und psychischen Belastung ausgesetzt sind, liegen im in Rheinland-Pfalz und dem Saarland bei 2200 bis 2400 Euro Brutto. Die oftmals weiblichen Beschäftigten in der Vorbereitung und den Tresoren liegen weit darunter.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
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    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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