Pressemitteilungen

    AWO Beschäftigte im Saarland fordern mehr Geld

    Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    AWO Beschäftigte im Saarland fordern mehr Geld

    03.06.2019
    AWO Saarland ver.di / Bernd Lohrum Ein Haus der AWO im Saarland

    Für die rund 5.200 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt im Landesverband Saarland e.V. (AWO) beginnen am Dienstag (04.06.) in Saarbrücken die Tarifverhandlungen. Gefordert wird die Übernahme der aktuellen Tabellenentgelte des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes. Durchschnittlich entspricht dies, am Beispiel einer Pflegekraft, einer Erhöhung von 150 bis 310 Euro. „In den Seniorenpflegeeinrichtungen, Sozialstationen mit ambulantem Pflegedienst und anderen Unterstützungsleistungen, den Kinder- Jugend- und Familienhilfeeinrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Jugendtreffs sowie in den Wohn- und Werkstätten für Menschen mit Behinderung wird täglich harte Arbeit geleistet. Die Tarifforderung unser Mitglieder ist mehr als gerechtfertigt“, sagt Mirko Gelfert, ver.di-Verhandlungsführer.

    Weiter wird ein Zulage für das sogenannte "Holen aus dem Frei" gefordert. Es kommt bei der AWO häufig zu kurzfristigen Dienstplanänderungen. „Wir hoffen, dass unsere Forderungen ernst genommen werden, und bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein tragfähiges Angebot auf den Tisch gelegt wird“, sagt Gelfert.  

    Zur AWO gehören derzeit ca. 300 Einrichtungen im Saarland.
    Die Verhandlungen starten um 11:30 Uhr in der Landesgeschäftsstelle des AWO Landesverbendes Saarland e.V. (Hohenzollernstraße 45, 66117 Saarbrücken).

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
    55116 Mainz
    Telefon: 06131 - 9726-110
    Fax: 06131 - 9726-288
    Mobil: 0171 - 3009154
    E-Mail: dennis.dacke@verdi.de
     

    Inhaltliche Rückfragen