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    Noch zwei Wochen bis zum Ende des Ultimatums – ver.di beginnt …

    Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Noch zwei Wochen bis zum Ende des Ultimatums – ver.di beginnt mit Warnstreiks

    08.06.2018
    Mehr von uns ist besser für alle ver.di Saar Trier Mehr von uns ist besser für alle

    Heutevormittag (08.06.) hat ver.di letztmalig versucht mit den Uniklinken des Saarlandes zu einem Tarifvertrag Entlastung zu kommen. ver.di hatte der Leitung ein Ultimatum gestellt, welches am 22. Juni ausläuft. Wenn bis zu diesem Datum keine Vereinbarung, mindestens auf dem Niveau wie die Uniklinken Baden-Württembergs, vereinbart würde, würde man sich auf einen Erzwingungsstreik vorbereiten. Ver.di gab dies soeben auf einer Konferenz des Fachbereiches Gesundheitswesens in Saarbrücken bekannt.

    ver.di verlangt neben zusätzlichen Personal, Mindestzahlen für alle Bereiche und Schichten einem 50-köpfigen Springerpool für Notfälle. Weitere Forderungen sind: keine Nacht alleine, eine bezahlte Freischicht nach drei Bereitschaftsdiensten und klare Konsequenzen-Management bei Nichteinhaltung.

    Um diese Aktivitäten zu planen wird ver.di für kommenden Dienstag, (12.06.) zu einem dreistündigen Warnstreik aufrufen und aus jedem Team eine_n Delegierte_n zu einem „Ratschlag“ bitten. ver.di werde den Teamdelegierten vorschlagen am 20. Juni im Rahmen eines Warnstreiks nach Düsseldorf zur Gesundheitsministerkonferenz zu fahren. Deshalb hat die Gewerkschaft dem UKS heute einen Entwurf für eine Notdienstvereinbarung vorgelegt, um den Beschäftigten die Möglichkeit zur Wahrnehmung ihres Streikrechtes bei gelichzeitiger Absicherung einer Notversorgung zu gewährleisten. Wie der zuständige Gewerkschaftssekretär Michael Quetting mitteilt, gäbe es ganze Stationen, die sich am Streik beteiligen wollen: „Die Klinikleitung steht in der Verantwortung, dass durch den Streik keine Patienten zu Schaden kommen. Wir fordern darum eine Notdienstvereinbarung ein.“
    Zum Ende des Ultimatums ruft der ver.di weiter zu einer Nacht-Demonstration mit einer Lichter- und Fackel-Prozession von den Unikliniken zum Streiklokal in der Zweibrücker Straße auf. Dort soll eine Mitternachtskundgebung stattfinden.

    Die heutige Gewerkschaftskonferenz empfahl den Homburger Teamdelegierten nach Auslaufens des Ultimatums, mit einem Countdown, eine Urabstimmung vorzubereiten. Für einen Arbeitskampf bedarf es der Zustimmung von 75 % der Mitglieder. „Wir sollten jetzt für diese Zustimmung werben und die notwenigen Strukturen für einen mehrwöchigen Arbeitskampf schaffen. Wir sollten nach den Sommerferien soweit sein, dass wir eine Urabstimmung durchführen können,“ so Frank Hutmacher, der für ver.di die Verhandlungen führt.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
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