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    Streikverlängerung: Amazon Koblenz im Arbeitskampf

    Fachbereich Handel

    Streikverlängerung: Amazon Koblenz im Arbeitskampf

    16.04.2019
    Wirtschaftspolitik aktuell 7 / 2015 ver.di Amazons faule Eier

    Am heutigen Dienstag (16.04.) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erneut die rund 1.500 Beschäftigten bei Amazon am Standort Koblenz (Kobern-Gondorf) dazu auf, die Arbeit ganztägig niederzulegen. Bereits am 15.04. beteiligten sich rund 250 Beschäftigte. Die Beschäftigten streiken weiterhin für eine Bezahlung nach den Tarifverträgen des Einzel- und Versandhandels Rheinland-Pfalz. (In der Anlage finden Sie eine Aufstellung der genauen Unterschiede zwischen der Bezahlung durch Amazon und dem derzeitigen Tarifniveau)

    Für die zuständige Gewerkschaftssekretärin, Maria Rinke, ist der Online-Versandriese allein verantwortlich für diesen Streik. „Amazon enthält den Beschäftigten den Tarifvertrag vor. Amazon behandelt die Beschäftigten nicht wie glückbringende Osterhasen, sondern wie faule Eier. Die Beschäftigten bei Amazon verdienen die Sicherheit eines Tarifvertrags, der existenzsichernde Löhne verbindlich festlegt." Rinke betont auch, dass sich die Lage und das Verständnis der Gewerkschaftsarbeit in den letzten Jahren nicht verbessert hat: „Streikende werden oftmals massiv unter Druck gesetzt, sich nicht an den Arbeitskämpfen zu beteiligen. Dies paart sich mit dem ohnehin schon massiven Arbeitsdruck. Dem wollen die Beschäftigten etwas entgegensetzen und fordern den Respekt, den sie verdient haben. Dazu gehört auch die Bezahlung nach Tarif.“

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
    55116 Mainz
    Telefon: 06131 - 9726-110
    Fax: 06131 - 9726-288
    Mobil: 0171 - 3009154
    E-Mail: dennis.dacke@verdi.de
     

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