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    Olympischer Brief kommt an Mainzer Universitätsmedizin (UMM)

    Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Olympischer Brief kommt an Mainzer Universitätsmedizin (UMM)

    04.04.2019
    Bild von Aktivistinnen und Aktivisten mit Alu-Koffer Florian (Aktivist und Initiator) Aktivisten zum olypmpischen Brief

    Seit Januar 2019 reist der sogenannte Olympische Brief bundesweit von Krankenhaus zu Krankenhaus. Tausende Beschäftigte unterschreiben ihn auf langen Papierrollen in einem Metallkoffer. Sie fordern von Gesundheitsminister Jens Spahn endlich gute Bedingungen für die Pflege und Versorgung in den Krankenhäusern, allem voran eine echte Personalbemessung am tatsächlichen Bedarf. Am 11.04. und 12.04.2019 macht der Brief an der Mainzer Universitätsmedizin halt. Dort wird er von Aktivistinnen und Aktivsten durch die Stationen und Häuser der UMM getragen.

    „Wir haben es satt, ausgenutzt und ausgebeutet zu werden“, sagt eine ver.di Aktivistin und fordert: „echte Personalbemessung am Bedarf, verbindliche Bedarfsermittlung auf Basis einer aktualisierten Pflegepersonalregelung (PPR) und verlässliche Personalbemessungen für alle Berufsgruppen in den Kliniken. Herr Spahn muss die Finanzierung aller Personalkosten nach krankenhausindividuellem Bedarf dauerhaft genauso sicherstellen wie eine nachhaltige Investitionsförderung durch die Länder.“ Eine weitere Forderung des olympischen Briefs ist die Abschaffung der sogenannten Fallpauschalen als Abrechnungssystem. Das Ministerium müsse damit gute Arbeitsbedingungen und bedarfsgerechte Versorgung in jeder Schicht garantieren.

    Der olympische Brief stellt sich hinter die Pflegekräfte, Ärzte, Hebammen, Reinigungskräfte und alle weiteren Beschäftigten der Gesundheitsbranche, die täglich wertvolle Arbeit leisten. Die Unterschriften werden gemeinsam mit vielen Betroffenen auf der Gesundheitsministerkonferenz am 5. Juni 2019 in Leipzig übergeben.

    Der Brief lässt sich auch online zeichnen unter: https://weact.campact.de/petitions/olympischer-brief-gegen-den-pflegenotstand 

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
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    Fax: 06131 - 9726-288
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