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    ver.di kündigt Streiks bei Straßenmeisterei an

    ver.di kündigt Streiks bei Straßenmeisterei an

    02.11.2021

     

    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Fachbereich Bund Länder

    P R E S S E I N F O R M A T I O N

     

    Zweite Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst ohne Ergebnis – ver.di kündigt Streiks an

    Nachdem die zweite Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder heute nicht zu einem Abschluss führte, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für morgen bereits erste Streiks im Saarland angekündigt.

    „Wir haben für Mittwoch, den 03.11.2021, die Dienststelle der Straßenmeisterei St. Wendel zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen und werden dort um 08:00 Uhr auch eine Kundgebung abhalten“, berichtet die zuständige ver.di Gewerkschaftssekretärin für den Bereich Länder im Saarland, Sabine Engelhardt-Cavelius. Sie erwartet dort auch einige Delegationen weiterer Straßenmeistereien und der Zentrale des Landesbetriebes für Straßenbau.

    Warum als erste Warnstreikdienststelle der Landesbetrieb für Straßenbau gewählt wurde, erklärt sich wie folgt: Im Tarifabschluss 2019 TV-L wurde verabredet, dass über eine höhere Eingruppierung bei den Beschäftigten der Straßenbauverwaltungen verhandelt wird. Durch die Gründung der Autobahn GmbH fanden viele Beschäftigte ihren neuen Arbeitsort bei der Autobahn, die mit einer besseren Vergütung und einem besseren Tarifvertrag ausgestattet ist. Um eine Personalflucht von den Ländern zur Autobahn GmbH zu vermeiden, hatte man diese Verabredung getroffen. Die Gespräche wurden auf Grund des Junktims der Arbeitgeber zur neuen Eingruppierungssysthematik nie geführt.

    „Die Kolleginnen und Kollegen der Straßenbauverwaltungen warten noch immer auf eine bessere Eingruppierung. Dies ist lange überfällig und hierzu muss nun eine Antwort gefunden werden“, sagt Sabine Engelhardt-Cavelius abschließend.

    Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro angehoben werden.

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    Inhaltliche Rückfragen:

    Sabine Engelhardt-Cavelius
    Gewerkschaftssekretärin
    Fachbereich Bund Länder
    Mobil 0160/7427212

    Pressekontakt

    Verantwortlich im Sinne des Presserechts Birgit Beier
    Pressesprecherin
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