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    Weitere Warnstreiks in den saarländischen Sparkassen und in der …

    Weitere Warnstreiks in den saarländischen Sparkassen und in der Landesbank Saar

    17.11.2021

     

    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Fachbereich Finanzdienstleistungen

    P R E S S E I N F O R M A T I O N

     

    ver.di ruft zu weiteren Warnstreiks in den saarländischen Sparkassen und in der Landesbank Saar auf

    Am Donnerstag, den 18. November 2021 werden wieder sehr viele Filialen der saarländischen Sparkassen wegen Warnstreiks geschlossen bleiben. Auch die Beschäftigten der Landesbank Saar werden wieder an dem Warnstreik teilnehmen, teilt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit. Die streikenden Kolleginnen und Kollegen treffen sich um 10:00 Uhr auf dem Ludwigsplatz zu einer Kundgebung:

    „Wir müssen jetzt dranbleiben, denn die Arbeitgeber der öffentlichen Banken haben auch nach der dritten Verhandlungsrunde kein Gehaltsangebot vorgelegt. Die Bereitschaft für die Gehaltsforderungen zu kämpfen ist sehr hoch“, so die Gewerkschaftssekretärin Simone Gelfert, der ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland.

    „Wir stehen immer noch ganz am Anfang. Es ist erschreckend, dass wir in drei Verhandlungsrunden kein Angebot erhalten haben. Einem solchem respektlosem Verhalten können wir nur mit entsprechendem kampfbereitem Verhalten entgegentreten“, so Florian Schäfer, Mitglied der ver.di-Tarifkommission, Kreissparkasse Saarlouis.

    ver.di kritisiert, dass es weder beim Entgelt noch bei den anderen Verhandlungsthemen, wie etwa bei der mobilen Arbeit, einen Durchbruch gab. Die Gewerkschaft war mit der Forderung nach einer Erhöhung der Gehälter um 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und einer sozialen Komponente von 150 Euro sowie einem Wahlrecht zwischen Gehalt und Freizeit und einer Regelung zur mobilen Arbeit in die Tarifverhandlungen gegangen. Die Gewerkschaft fordert, dass die Beschäftigten einen Anspruch darauf haben sollen, bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Dafür sollen sie einen Anspruch auf eine Erstausstattungspauschale in Höhe von 1.500 Euro erhalten.

    ver.di Verhandlungsführer, Jan Duscheck findet deutliche Worte zur Situation: „Die lange Hängepartie bei den Gehaltssteigerungen ist nicht akzeptabel. Für uns ist völlig klar, dass die Gehaltserhöhungen rückwirkend zum Sommer zu zahlen sind. Der Tarifvertrag ist im Juni ausgelaufen. Gerade bei der aktuellen Inflationsrate sind sechs Nullmonate nicht hinnehmbar.“

    Die vierte Verhandlungsrunde findet am 19.11.2021 in Frankfurt am Main statt.

     

    Inhaltliche Rückfragen

    Simone Gelfert
    Gewerkschaftssekretärin
    ver.di Fachbereich Finanzdienstleistungen
    Mobil: 0160 4458056
    Mail: simone.gelfert@verdi.de

    Bundesweit:
    Jan Duschek,
    ver.di Verhandlungsführer
    Mobil: 0160/6166687

    Pressekontakt

    Verantwortlich im Sinne des Presserechts Birgit Beier
    Pressesprecherin
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    Mobil 0170 1018753
    Fax: 06131-9726-288
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