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    AWO Beschäftigte in der Pfalz fordern mehr Geld

    Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    AWO Beschäftigte in der Pfalz fordern mehr Geld

    21.01.2019
    Auch AWO-Beschäftigten können streiken. ver.di Saar Trier Symbolbild

    Für die rund 1.000 Beschäftigten und 60 Azubis der Arbeiterwohlfahrt Pfalz (AWO) beginnen am Dienstag, 22.01.2019 in Neustadt an der Weinstraße die Tarifverhandlungen. Gefordert wird die Übernahme der aktuellen Tabellenentgelte des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes. Durchschnittlich entspricht dies, am Beispiel einer Pflegekraft, einer Erhöhung von 400.- EUR. „In den Einrichtungen des Betreuten Wohnens, der Altenpflegeheime oder auch in den Sozialstationen wird täglich harte Arbeit geleistet. Die Tarifforderung unser Mitglieder ist mehr als gerechtfertigt,“ sagt Mirko Gelfert, Verhandlungsführer von ver.di.

    Weiter wird ein Übernahmeangebot für Auszubildende gefordert. Diese sollen nach dem Examen bzw. der Abschlussprüfung ein Angebot auf ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis im erlernten Beruf erhalten. Wenn dieses Angebot in Anspruch genommen wird, soll es eine zusätzliche sog. Bleibeprämie in Höhe von einmalig 500.- EUR geben. „Wir hoffen, dass unsere Forderungen ernst genommen werden, und bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein tragfähiges Angebot auf den Tisch gelegt wird,“ sagt Gelfert.

    Zur AWO Pfalz gehören derzeit 7 Altenpflegeheime (KL, Speyer, Lambrecht, Zweibrücken und 2 Einrichtungen in Jockgrim). Drei Einrichtungen des betreuten Wohnens in Speyer, Jockgrim und Pirmasens. Sowie insgesamt vier Sozialstationen in Frankenthal, Haßloch, Lambrecht und Pirmasens.

    Die Verhandlungen starten um 13:00 Uhr in AWO Geschäftsstelle in der Maximilianstr. 31 - Neustadt an der Weinstraße.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
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