Pressemitteilungen

    TVöD Noch 100 Tage Zeit für den Überleitungsantrag

    Fachbereich Gemeinden

    Der Countdown läuft: - Noch 100 Tage Zeit für den Überleitungsantrag in die neue Entgeltordnung des Tarifvertrags öffentlichen Dienst

    22.09.2017
    Tarifbewegung ÖD ver.di Tarifbewegung öD  – Tarifbewegung öD

    Gerade einmal noch 100 Tage bleiben den Tarifbeschäftigten, die unter den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TV-öD) fallen, um ggf. Ansprüche zu sichern. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bietet hierzu umfangreiche Beratungsangebote für ihre Mitglieder.

    Die neue Entgeltordnung für die kommunalen Beschäftigten trat am 01. 01.2017 in Kraft. Etwa jeder vierte Arbeitsplatz in der sog. Kernverwaltung ist von der neuen Entgeltordnung betroffen. Mit Ausnahme der Beschäftigten in Entgeltgruppe (EG) 9 und EG 13 wirkte sich das jedoch zunächst nicht aus. Alle anderen Beschäftigten blieben in ihrer bisherigen Eingruppierung. Auch wer beispielsweise nach EG 9a oder EG 9b übergeleitet wurde, kann einen weitergehenden Überleitungsanspruch haben.

    Allerdings gilt das nicht generell. Bei einer Höhergruppierung kann in Einzelfällen eine bessere Eingruppierung die möglicherweise entstehenden Nachteile bei den Entgeltstufen und durch Wegfall eines sog. Besitzstandes nicht immer auffangen. Daher ist es ratsam sich beraten zu lassen, bevor der Antrag auf Überleitung gestellt wird. Die Tarifvertragsparteien haben den Beschäftigten bis zum 31.12.2017 Zeit gegeben einen entsprechenden Überleitungsantrag zu stellen. Am 01. Januar 2018 enden diese Überleitungsansprüche.

    Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft bietet ihren Mitgliedern dazu eine umfassende Beratung an. In den seit Jahresbeginn angeboten Beratungen wurde in vielen Fällen ein klarer Höhergruppierungsanspruch aufgrund der Überleitung festgestellt. Manche Überleitungsanträge verliefen reibungslos, in einigen Fällen prüfen die Arbeitgeber noch. In einigen wenigen Fällen konnte durch die Beratung eine Schlechterstellung verhindert werden. „Insgesamt war und ist das viel Arbeit, aber das und die Höhergruppierungserfolge, in einigen Fällen deutlich im dreistelligen Bereich waren es wert.“ So lautet das bisherige Resümee der zuständigen Gewerkschaftssekretär_innen im Fachbereich Gemeinden.

    Beratungstermine können in den Bezirken Pfalz und Mittelrhein angeboten werden.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
    55116 Mainz
    06131-9726-110
    0171-3009154
    dennis.dacke@verdi.de

    Inhaltliche Rückfragen