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    Protest-Pausen vor den SHG-Kliniken

    Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Protest-Pausen vor den SHG-Kliniken

    12.05.2019
    Pflege braucht mehr Profis. Pflegeprofis brauchen mehr. ver.di Pflege

    Am heutigen internationalen Tag der Pflege (12. Mai) hat Michael Quetting, Pflegebeauftragter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), auf einer Veranstaltung in St. Ingbert, die Forderung nach mehr Personal und Entlastung sowie angemessener Bezahlung in Krankenhäusern und Altenpflege erneut unterstrichen. „Sonntagsreden sind genug gehalten. Die Außendarstellung ist zwar übertrefflich, es mangelt jedoch an der konkreten Umsetzung.“ Er startet damit eine Aktion in Altenheimen und Krankenhäusern unter dem Motto: Pflege braucht mehr Profis. - Pflegeprofis brauchen mehr.

    Am Mittwoch, den 15.05. (13:00 Uhr), ruft ver.di die Kliniken in Idar-Oberstein, Saarbrücken-Sonnenberg, Merzig und Völklingen zu Protestversammlungen auf. Hauptredner in Saarbrücken ist Thomas Müller, ver.di-Bezirksgeschäftsführer. In Idar-Oberstein spricht Patricia Martiny, ver.di-Gewerkschaftssekretärin aus Mainz. In Merzig wird Julia Pranke, ver.di-Gewerkschaftssekretärin aus Saarbrücken als Hauptrednerin erwartet. In Völklingen spricht Michael Quetting.

    „Die Beschäftigten der SHG-Kliniken in Rheinland-Pfalz und dem Saarland wollen einen rechtssichern Vertrag zur Entlastung, eine bedarfsorientierte Personalbemessung und keinen Raubbau an ihrer Gesundheit“, sagt Quetting. Gefordert wird auch die Bezahlung gemäß dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) für den SHG-Servicebetrieb. Deswegen wurde bereits eine entsprechende Petition gestartet. „Nur mit guten Arbeitsbedingungen könnten Pflegekräfte gehalten, in den Beruf zurückgeholt und neue Beschäftigte gewonnen werden“, stellt Quetting fest. Bei den Missständen in der Pflege gäbe es kein Erkenntnisproblem, was es brauche seien entschlossene und umfassende Lösungen. „Ich erwarte, dass die SHG sich nicht anders als die Uniklinik verhält. Wir wollen, dass die Belastungstage zu freien Tagen führen. Wir wollen, dass nachts nicht allein gearbeitet wird. Wir wollen, dass Personalbemessungssysteme nach Vorbild des UKS eingeführt werden“, sagt Quetting.

    ver.di hat im Saarland und in Rheinland-Pfalz insgesamt 22 Kliniken zu Tarifverhandlungen für Entlastung aufgefordert. Lediglich an der Universitätsklinik des Saarlands wurde bisher eine Vereinbarung zur Entlastung erreicht.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
    55116 Mainz
    Telefon: 06131 - 9726-110
    Fax: 06131 - 9726-288
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