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    Streikverlängerung: Amazon Koblenz im Arbeitskampf

    Fachbereich Handel

    Streikverlängerung: Amazon Koblenz im Arbeitskampf

    04.01.2019
    Bild der Streikenden Dennis Dacke (ver.di) Amazon Streik (Symbolbild, Koblenz 2017)

    Am heutigen Freitag (04.01.) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erneut die rund 1.900 Beschäftigten bei Amazon am Standort Koblenz (Kobern-Gondorf) dazu auf, die Arbeit ganztägig niederzulegen. Bereits am 03.01. beteiligten sich rund 250 Beschäftigte. Die Beschäftigten streiken weiterhin für eine Bezahlung nach den Tarifverträgen des Einzel- und Versandhandels Rheinland-Pfalz.

    Für die für den Standort zuständige Gewerkschaftssekretärin, Maria Rinke, ist der Online-Riese allein verantwortlich für diesen Streik. „Amazon enthält den Beschäftigten den Tarifvertrag vor. Auch nach der stressigen Weihnachtszeit, werden die Kolleginnen und Kollegen weiter dafür sorgen, dass Amazon Lieferversprechen nicht einhalten kann und sich Retouren stapeln. Die Beschäftigten bei Amazon verdienen die Sicherheit eines Tarifvertrags, der existenzsichernde Löhne verbindlich festlegt. Die Menschen haben verdient, gut ins Jahr 2019 starten zu können.“ Rinke betont auch, dass sich die Lage und das Verständnis der Gewerkschaftsarbeit in den letzten Jahren nicht verbessert hat: „Streikende werden oftmals massiv unter Druck gesetzt, sich nicht an den Arbeitskämpfen zu beteiligen. Dies paart sich mit dem ohnehin schon massiven Arbeitsdruck. Dem wollen die Beschäftigten etwas entgegensetzen und fordern den Respekt, den sie verdient haben. Dazu gehört auch die Bezahlung nach Tarif.“

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
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