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    Stationierungsstreitkräfte: Tarifergebnis 2,85% mehr Geld

    Fachbereich Bund & Länder

    Stationierungsstreitkräfte: Tarifergebnis 2,85% mehr Geld

    12.10.2018
    Stationierungsstreitkräfte ver.di Stationierungsstreitkräfte

    Gestern (11.10.), am späten Abend endete in Berlin die zweite Verhandlungsrunde für die rund 7.000 rheinland-pfälzischen Zivilbeschäftigten der Stationierungsstreitkräfte mit einem Tarifergebnis. Die Beschäftigten erhalten rückwirkend, per 01.09.2018, 2,85 Prozent mehr Geld. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 13 Monaten. Bundesweit gilt der Abschluss für 13.000 Beschäftigte.

    „Mit diesem Kompromiss wird Anschluss an die Lohnentwicklung gehalten,“ sagt Paul-Christian Koch, zuständiger Landesfachbereichsleiter bei ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland. Anfangs waren die Verhandlungen nach Kochs Aussage geprägt von einer absoluten Verweigerungshaltung der Arbeitgeber. Auch Fragen die gerade für die US-Einrichtungen wichtig gewesen wären, konnten nicht geklärt werden, da es keine Rückkopplung mit Washington gab. „Trotzdem konnten wir ein Ergebnis durchsetzen, dass sich sehen lassen kann. Wir liegen über der Inflationsrate und können nächstes Jahr mit vielen starken ver.di Mitgliedern für mehr Geld kämpfen,“ sagt Koch und fordert: „Gerade für die unteren Lohngruppen muss die Arbeitgeberseite nächstes Jahr mehr bieten. Eine soziale Komponente ist das Mindeste.“

    Jetzt haben die ver.di Mitglieder die finale Entscheidung über das Ergebnis mit einer Mitgliederbefragung. Die Basis entscheidet, ob das Ergebnis letztendlich angenommen wird. „Wir haben in Rheinland-Pfalz viele bunte Aktionen zur Tarifrunde gesehen. Ich bin stolz auf alle, die mitgewirkt haben. Die Mitglieder haben jetzt die Entscheidungsgewalt.“ sagt Koch.

     

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
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