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    Ver.di zum LSVS und zur „Nacht des Sports

    Fachbereich Bund & Länder

    Ver.di zum LSVS und zur „Nacht des Sports“ an der Sportschule des Saarlandes

    25.05.2018
    ver.di - ich bin es wert Fototeam ver.di Hessen, Corinna Vahrenkamp Symbolbild

    Am heutigen 25.05. findet die Nacht des Sports der Sportschule des Saarlands statt. „Es wird sichtbar, wie breit aufgestellt der Landessportverband ist und wie gut die Zusammenarbeit des Hauptamtes mit dem Ehrenamt funktioniert,“ sagt Sabine Engelhardt-Cavelius, Gewerkschaftssekretärin in der ver.di Region Saar-Trier. Der Landessportverband sei mit seinen Mitgliedsvereinen von struktureller Bedeutung für alle Saarländerinnen und Saarländer. Rund 400.000 Sportler_innen engagieren sich in ihm. „Der Landessportverband ist Garant für ein gutes Gelingen des Breiten- und Spitzensportes,“ sagt Engelhardt-Cavelius weiter.

    Die Landessportschule, mit ihren Sportstätten, sucht ihresgleichen in Deutschland. Das Land habe in den 1990er Jahren die damals recht marode erscheinende Sportschule an den LSVS übergeben. „Dieser hat mit Mitteln, aus dem sog. Sportachtel, daraus ein Schmuckstück mit optimalen Bedingungen für die Athleten und Verbände gemacht,“ sagt Engelhardt-Cavelius.

    Für dieses umfangreiche Angebot stehe das hart arbeitende Personal des LSVS Tag für Tag ein. Das Team sorge für das Gelände, die Gebäude und die Verpflegung. „Die Beschäftigten stehen mit Rat und Tat all den vielen Ehrenamtlichen in den Fachverbänden zur Seite. Sie unterstützen, springen ein – sind immer da,“ betont Sabine Engelhardt-Cavelius.

    Doch der LSVS steht vor einer großen Herausforderung. Die deutschlandweit einzigartige und eigentlich sehr gute Regelung der Finanzierung über das sog „Sportachtel“ ist nicht mehr ausreichend. „Was es kostet, diesen ganzen Komplex zu unterhalten und zu pflegen, hat wohl niemand bedacht. Weder die Verantwortlichen des LSVS, noch die Verantwortlichen in der Politik,“ sagt Engelhardt-Cavelius und ergänzt: „Dass bei der Misere um den Landessportverband nun gegen die Beschäftigten mobilisiert wird, halten wir für einen Skandal. Sie wurde nicht von den Beschäftigten verursacht, sondern von anderer Stelle. Deswegen darf die Sanierung auch nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Wir fordern vom Land und den Entscheidern, den Erhalt des Tarifvertrages, der Arbeitsplätze und keine Privatisierungen.“ Das Land könne sich nicht zurücklehnen und sagen: „Spart mal schön, haltet alles in Ordnung, unterstützt das Ehrenamt – aber alles ohne Personal. Ein Zuschuss des Saarlandes wäre kein Gnadenbrot, sondern Normalität,“ sagt Engelhardt-Cavelius abschließend.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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