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    Tarifrunde AWO Saarland: Tarifverhandlung ergebnislos

    Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Tarifrunde AWO Saarland: Tarifverhandlung ergebnislos

    04.06.2019
    AWO Saarland ver.di / Bernd Lohrum Ein Haus der AWO im Saarland

    Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Arbeiterwohlfahrt im Landesverband Saarland e.V. (AWO) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) endete in Saarbrücken heute ergebnislos. Die Arbeitgeberseite sieht die Forderungen von ver.di als nicht refinanzierbar an. „Es muss auch die Politik in die Pflicht genommen werden, für die zahlreichen wichtigen sozialen Angebote der AWO im Saarland einzustehen. Dazu gehört es, auch eine einhundertprozentige Refinanzierung sicherzustellen“, sagt Mirko Gelfert, ver.di Verhandlungsführer.

    Die Angebote der AWO dienen im überwiegenden Maße der öffentlichen Daseinsvorsorge: „Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten aufgrund mangelnder Refinanzierung durch das Land, die Kommunen oder Pflegekassen weniger verdienen, als die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei gleicher Tätigkeit“, sagt Gelfert empört. Gelfert betont auch, dass hierdurch ein Wettbewerbsnachteil in der Personal-Rekrutierung der AWO entstehe.

    Gefordert wird für die rund 5.200 Beschäftigten die Übernahme der aktuellen Tabellenentgelte des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes. Durchschnittlich entspricht dies, am Beispiel einer Pflegekraft, einer Erhöhung von 150 bis 310 Euro.

    Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 22.07.2019 terminiert.

    Pressekontakt

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    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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