Pressemitteilungen

    Warnstreiks bei der Postbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland

    Fachbereich Finanzdienstleistungen

    Warnstreiks bei der Postbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland

    23.09.2019
    Streik Postbank Hamburg ver.di-Hamburg Symbolbild

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen die Standorte der Postbank Filialvertrieb AG (Betrieb Frankfurt) in den Regionen Darmstadt, Saarbrücken und Wiesbaden-Mainz am 24.09.2019 zum ganztägigen Warnstreik auf. Ebenfalls aufgerufen sind die DB Privat- und Firmenkundenbank AG, Betriebscenter für Banken und PB Firmenkunden AG am Standort Saarbrücken. „Wer solche Angebote vorlegt, muss mit Arbeitskämpfen rechnen“, sagt Jürgen Grandjot, ver.di Landesfachbereichsleiter für Finanzdienstleistungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

    Hintergrund ist ein inakzeptables Angebot, das die Arbeitgeber der DB Privat- und Firmenkundenbank AG in der dritten Verhandlungsrunde vorgelegt haben. Danach sollen die Gehälter der Beschäftigten ab 1. April 2020 um 1,7 Prozent erhöht werden, ab 1. Juli 2021 um 1,0 Prozent und ab 1. Februar 2022 um weitere 1,0 Prozent. Bei neun Nullmonaten würde dieses Angebot über eine Laufzeit von 36 Monaten eine durchschnittliche jährliche Erhöhung der Gehälter von lediglich einem Prozent bedeuten.

    „Wer in der dritten Verhandlungsrunde eine Gehaltserhöhung unterbreitet, die unterhalb der zu erwartenden Teuerungsrate liegt und damit die Gehälter entwertet, statt sie angemessen zu erhöhen, der fordert eine sehr deutliche Reaktion der Beschäftigten geradezu heraus. Der Habitus der Arbeitgeber zeugt von mangelndem Verantwortungsbewusstsein“, erklärt ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Meister. Verhandelt wird für rund 12.000 Beschäftigte bei Teilen der DB Privat- und Firmenkundenbank AG, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Kreditservice und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, PB Firmenkunden AG).

    ver.di fordert unter anderem die Erhöhung der Gehälter um 7 Prozent, mindestens 200 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Beschäftigten sollen dabei wählen können, ob sie mehr Geld oder mehr Freizeit erhalten möchten. Des Weiteren fordert ver.di eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro. Für ver.di-Mitglieder werden außerdem sechs Gesundheits- und Entlastungstage gefordert.

    Weitere Informationen zur Tarifrunde Postbank:
    www.tarifrunde-postbank.de 
    www.facebook.com/verdi.Finanzdienstleistungen/

     

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
    55116 Mainz
    Telefon: 06131 - 9726-110
    Fax: 06131 - 9726-288
    Mobil: 0171 - 3009154
    E-Mail: dennis.dacke@verdi.de
     

    Kontakt