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    3. Tarifverhandlungsrunde bei der Axel Tücks Reisebus GmbH, Prüm …

    Fachbereich Verkehr

    3. Tarifverhandlungsrunde bei der Axel Tücks Reisebus GmbH, Prüm – Streik droht

    12.11.2018
    Logo des Busfahreraufstands Dennis Dacke (ver.di) Busfahreraufstand

    Am morgigen Dienstag (13.11) startet die 3. Tarifverhandlungsrunde beim größten eifeler Busunternehmen Axel Tücks. Die 89 Beschäftigten fordern mit ver.di unter anderem 16 Euro Mindeststundenlohn, 36 Tage Urlaub und ein 13. Monatsgehalt. „Die Forderung der Beschäftigten ist die Basis für gute Lebensbedingungen,“ sagt Marko Bärschneider als zuständiger Gewerkschaftssekretär.

    Das Unternehmen ist erst seit etwa eineinhalb Jahren gewerkschaftlich organisiert. Im Oktober 2017 wurde „mit massiven Anstrengungen und viel Mut,“ wie Bärschneider sagt, ein Betriebsrat gewählt. „Dass die Beschäftigten nun Tariflöhne fordern, ist nur eine natürliche Konsequenz und absolut gerechtfertigt,“ sagt Bärschneider. Bisher werden die Löhne individuell ausgehandelt. Bärschneider stellt klar: „Das führt zu Ungerechtigkeit. Daher bedarf es einer schnellen Tariflösung. Denn eines ist klar, die Fahrerinnen und Fahrer sind streikbereit und streikwillig!“

    „Im ersten Gespräch versprach uns die Arbeitgeberseite so schnell wie möglich den repräsentativen Vergütungstarifvertrag für Arbeitnehmer des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz (kurz VAV) vollumfänglich anerkennen zu wollen. Dies, um das Unternehmen wieder öffentlich attraktiv zu gestalten und neue Busfahrer zu gewinnen. Danach war leider der Geschäftsführer schnell ausgetauscht…,“ sagt Bärschneider und ergänzt. „Nun spielt der britische Gesellschafter MET mit anderen Karten.“ Das Konsortium setzte einen neuen Betriebsleiter nebst Berater ein. Bärschneider appelliert an die Geschäftsführung, dass nun wieder ein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt werden muss, denn sonst: "ist ein Streik sehr wahrscheinlich."

    Tücks betreibt einen großen Teil seiner Linien als Subunternehmer, auf dessen Linien, nach dem Landestariftreuegesetz Rheinland-Pfalz, ohnehin Tarifpflicht (VAV) besteht.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
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    Fax: 06131 - 9726-288
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