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    Sozial- und Erziehungsdienst

    Kita-Petition an Ministerpräsident Hans übergeben. Über 9700 Saarländerinnen und Saarländer fordern mehr Personal

    Kita-Petition an Ministerpräsident Hans übergeben. 07.05.2019
    Bild der Übergabe der Petition an MP Hans mit der ver.di Delegation Becker & Bredel Übergabe der Kita Petition

    Am heutigen Dienstag (07.05) hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) über 9.700 Unterschriften einer Petition an Ministerpräsident Tobias Hans, Sozialministerin Monika Bachmann und Bildungsminister Ulrich Commerçon übergeben. Mit dieser Petition will ver.di die Landesregierung bewegen, die Investitionen des „Gute-Kita-Gesetzes“ auch in Personalverbesserungen zu investieren. Die frühkindliche Bildung ist nach Meinung ver.dis ein Schlüssel für die gesellschaftliche Entwicklung im Saarland. Auch hier muss investiert werden.

    „Wenn Politik und Wissenschaft zurecht sagen, dass Kinder unsere Zukunft sind, dann brauchen eben diese qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte frühkindliche Bildung. Die Masse an Unterschriften spricht hier Bände. Wir brauchen eine dauerhaft verbesserte und bedarfsgerechte Personalausstattung in den Kitas“, sagt Michael Blug, Landesbezirksleiter von ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland. Ergänzt wird er durch den Bezirksvorsitzenden des ver.di Bezirks Region Saar Trier: „Das „Gute-Kita-Gesetz“ schickt viel Geld ins Saarland. Die Masse dieser Gelder sendet die Landesregierung in die schrittweise Beitragsfreiheit der Einrichtungen. In der Realität brauchen wir das Gros dieser Gelder, um den Lücken in der Personalbesetzung entgegenzuwirken.“ Nach Schumann ist es bereits heute so, dass die Personalbesetzung am tatsächlichen Bedarf der Einrichtungen vorbeigeht. Hier führen schon Urlaube und natürliche Abwesenheiten zu Personalengpässen. „Die frühkindliche Bildung ist einer der wichtigsten Anker unserer Gesellschaft. Wir müssen den gesellschaftlichen Mehrwert durch die frühkindliche Bildung ernst nehmen“, sagt Schumann und ergänzt: „Auch die Herausforderungen, durch zunehmende, kulturelle Unterschiede bei den Kindern, müssen ausreichend berücksichtigt werden. Die Erzieherinnen und Erzieher sagen eindeutig: so geht es nicht weiter.“

    Die Bundesregierung stellt dem Saarland 63,5 Millionen Euro zur Verfügung. 46,3 Millionen Euro gehen in die Reduzierung der Elternbeiträge. Das Saarland investiert zusätzliche 45,5 Millionen Euro in die Reduzierung der Elternbeiträge.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
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