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    ver.di sorgt sich um Zukunft der Presse-Vertriebs GmbH Ludwigshafen …

    Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik

    ver.di sorgt sich um Zukunft der Presse-Vertriebs GmbH Ludwigshafen Land

    01.10.2019
    Zeitungsstapel Ladyheart Zeitungen Zeitung Presse

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat heute mit großer Sorge wahrgenommen, dass die Zukunft der rund 170 Beschäftigten der Presse-Vertriebs GmbH (PVG) Ludwigshafen Land in großer Gefahr ist. Die PVG Muttergesellschaft teilte heute dem Tochterunternehmen mit, dass sämtliche Zustellaufträge für Wochenblätter, Amtsblätter und Prospekte in zwei Schritten zum 30.09.2019 und 31.10.2019 gekündigt sind. Damit ist die Gesellschaft, die rund 60 Zustellbezirke bedient, ab 01.11.2019 ohne Aufträge.

    „Der einzige Zustellbetrieb für Zeitungen innerhalb der Pressevertriebs-GmbH mit Betriebsrat verliert die letzten Zustellaufträge“, empört sich der zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretär Sigurd Holler. Damit hat die Medien-Union nach Einschätzung Hollers ihr wahrscheinlich selbst gestecktes Ziel erreicht, die Zustellung unbeeinflusst von Betriebsräten und Gewerkschaften zum absoluten Mindestlohn, ohne Schutz für die Beschäftigten, vornehmen zu können. „Ein trauriges Beispiel für die Macht der Konzerne“, betont Holler.

    ver.di sichert den Beschäftigten, die Mitglied in ver.di sind, allumfassende Rechtsberatung zu und bittet die Mitglieder sich zu melden. „Auch mit den Betriebsräten vor Ort werden wir in intensive Beratungen einsteigen“, sagt Holler.

    Pressekontakt

    V.i.S.d.P. sowie V.i.S.d.TMG Dennis Dacke
    Pressesprecher des Landesbezirks
    Bereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland
    Münsterplatz 2-6
    55116 Mainz
    Telefon: 06131 - 9726-110
    Fax: 06131 - 9726-288
    Mobil: 0171 - 3009154
    E-Mail: dennis.dacke@verdi.de
     

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