Digitalisierung

    Betriebsbesuch: Deutsche Telekom Standort Saarbrücken

    Arbeit 4.0

    Betriebsbesuch: Deutsche Telekom Standort Saarbrücken

    Gruppenfoto mit Anke Rehlinger, Andreas Wiese, Michael Blug und den Akteurinnen und Akteuren der Telekom Dennis Dacke (ver.di) Gruppenbild  – vor dem Standort

    Im Rahmen der „Digitalisierungs-Tour“ durch das Saarland besuchte, auf Einladung von ver.di, Anke Rehlinger (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlands) den Saarbrücker Telekom-Standort auf dem Eschberg.

    Am Anfang stand ein Gespräch mit den ver.di-Vertrauensleuten, den örtlichen Betriebsräten sowie den hauptamtlich seitens ver.di zuständigen Vertreterinnen und Vertretern. Rehlingers Kernaussage zum Thema Digitalisierung ist für den 700 Beschäftigten starken Standort klar. Digitalisierung hieße nicht nur Industrie 4.0 sondern auch klar Arbeit 4.0. Man nehme die Digitalisierung, auch gerade bei den Dienstleistungsunternehmen als Gestaltungsaufgabe. Diese Aussage wurde durch die Betriebsratsvorsitzenden Lothar Schmidt (Deutsche Telekom Service GmbH Südwest) und Simone Seidel (Deutschen Telekom IT GmbH Südwest) ergänzt durch den Hinweis, dass Arbeit 4.0 auch Mitbestimmung 4.0 bedeute. Die Aufgabe sei es dies auch klar zu benennen, alt Bewährtes nicht abzuschaffen, sondern zukunftsorientiert gemeinsam zu gestalten.

    Beim anschließenden Rundgang durch das „Back- und Front-Office“ erlebten die Teilnehmenden den Alltag des modern und zukunftsorientiert gestalteten Working-Space des Standorts. Die Ministerin kam ins Gespräch mit einzelnen Beschäftigten, lies sich Arbeitsabläufe erklären und konnte auch selbst den aktiv, digitalisierten Gesundheitsschutz in Form eines App gestützten „Schreibtisch-Fahrrads“ erleben. Gleichzeitig wurde auch klar, dass die Digitalisierung nicht nur eine Generationenfrage ist. Ob Jung ob Alt – betroffen sind alle.

    Nach der Besichtigung traten die Beteiligten zu einem gemeinsamen Resümee zusammen und bekräftigten den gemeinsamen Gestaltungsauftrag von Politik und Interessenvertretungen. Auch einfache Tätigkeiten müssen in Zukunft, trotz Digitalisierung, erhalten bleiben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mitgenommen - und nicht einfach durch Algorithmen ersetzt werden. Ein großes Augenmerk muss hierbei auf eine qualifizierte Aus- und Fortbildung gelegt werden. Damit kann die Arbeit auch zukünftig lebensgerecht, standortnah und gesundheitsfördernd gestaltet werden.

    Die Digitalisierungstour wird am kommenden Mittwoch (30.05.) beim Saarländischen Rundfunk fortgesetzt.