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    ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland ist jetzt perfekt

    ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland ist jetzt perfekt

    die neugewählte Landesleitung ver.di Landesleitung ver.di Rheinland-Pfalz  – v.l.n.r.: Rebecca Liebig, Michael Blug, Christine Gothe

    Rebecca Liebig mit über 95 Prozent als neue stellvertretende Landesbezirksleiterin gewählt – ver.di Bundesvorsitzender Frank Werneke fordert endlich politische Taten und nicht nur Sonntagsreden zur Stärkung der Tarifbindung.

    „Ich bin sehr stolz darauf, mit einem solch tollen Ergebnis gewählt worden zu sein. Ich sehe das Ergebnis als einen starken Auftrag mitzuhelfen, dass unser ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland auch in Zukunft starke gewerkschaftspolitische Akzente zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer ver.di Mitglieder setzen kann“, sagte Rebecca Liebig als neugewählte stellvertretende Landesbezirksleiterin.

    Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Frank Werneke, ging auf zwei Themen besonders ein: “Wir begrüßen politische Initiativen zur Stärkung der Tarifbindung ausdrücklich. Unbestritten haben Beschäftigte bei tarifgebundenen Arbeitgebern gerechtere und höhere Einkommen und sind somit auch besser gegen Altersarmut geschützt. Deswegen erwarten wir aktives Handeln der Politik; ein erster wichtiger Schritt könnte sein, dass die Politik die Vergabe öffentlicher Aufträge auf tarifgebundene Arbeitgeber beschränkt, wie es die saarländische Landesregierung vorsieht“, ruft Frank Werneke unter starken Beifall den Delegierten zu. „Wir werden es nicht zulassen, wenn Arbeitgeber und Teile der Politik versuchen, die Arbeitszeitgesetzgebung zu verschlechtern. Arbeit rund um die Uhr ist keine Arbeitswelt, die wir akzeptieren werden“, führte Frank Werneke weiter aus.